Investition von 680.000 Euro in die Sicherheit – Fahrzeugsegnung und Tag der offenen Feuerwehr
Die Stützpunktfeuerwehr Burgebrach verfügt ab sofort über ein neues Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF 20). Bei der offiziellen Übergabe bezeichnete Erster Bürgermeister Peter Pfohlmann die Beschaffung als eine Investition in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger.
Angestoßen wurde die Beschaffung bereits im Jahr 2022 durch seinen Vorgänger Johannes Maciejonczyk. Vom Zuwendungsantrag über die Beratung und die europaweite Ausschreibung bis hin zur Herstellung und Segnung vergingen knapp vier Jahre. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 680.000 Euro. Die Regierung von Oberfranken unterstützte die Anschaffung mit einem Zuschuss in Höhe von 119.000 Euro.
Das neue Fahrzeug ist vielseitig für die Brandbekämpfung und die technische Hilfeleistung einsetzbar und ergänzt die bereits vorhandene Ausstattung der Feuerwehr. Bürgermeister Pfohlmann betonte jedoch, dass moderne Technik allein nicht ausreiche. Sein Dank galt deshalb insbesondere den Einsatzkräften für ihre Bereitschaft zur Aus- und Weiterbildung, für die zahlreichen Übungen und ihren engagierten Dienst. Sein Dank galt auch den Familien der Feuerwehrleute sowie alle Verantwortlichen, die die Beschaffung vorausschauend begleitet und ermöglicht hatten.
Feuerwehren als Garanten der Sicherheit
Landrat Johannes Maciejonczyk stellte die Frage: „Brauchts das?“ Die Antwort verdeutlichte er mit Blick auf die veränderten Einsatzlagen, mit denen die Feuerwehren heute konfrontiert seien. Auch bei Katastrophenfällen leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Bevölkerung. Die Einsatzkräfte seien Garanten der Sicherheit. Gemeinsam sorgten die technische Ausstattung und das Engagement der Menschen dafür, dass die Bürgerinnen und Bürger in Burgebrach und im gesamten Landkreis Bamberg gut geschützt seien.
Kreisbrandrat Thomas Renner schloss sich diesen Ausführungen an und dankte dem Markt Burgebrach für die gute Zusammenarbeit.
Federführender Kommandant Matthias Titz hob das große Engagement seines Beschaffungsteams sowie aller Beteiligten hervor, die dazu beigetragen hatten, das neue Fahrzeug einsatzbereit zu machen. Zugleich betonte er, wie wichtig es sei, den Umgang mit der neuen Technik intensiv zu üben und die zusätzlichen Möglichkeiten in die Abläufe bei Einsätzen zu integrieren.
Segnung des neuen Einsatzfahrzeugs
Im Rahmen der Feier segnete Pastoralreferentin Teresa Schwarzmann das neue HLF 20. Dabei verwies sie auf den Galaterbrief mit den Worten „Einer trage des anderen Last.“ Dieses Leitmotiv passe in besonderer Weise zur Feuerwehr, deren Einsatzkräfte Verantwortung füreinander und für ihre Mitmenschen übernehmen.
Darüber hinaus griff sie den Gedanken des Apostels Paulus auf: „Lasst uns nicht müde sein, Gutes zu tun.“ Mit dem Segen Gottes verbinde sich die Gewissheit, dass er die Feuerwehrleute bei ihrem Dienst stets begleite.
Die musikalische Begleitung durch die Ebrachtaler Musikanten verlieh der Feier einen festlichen Rahmen.
Einblicke in die Arbeit der Feuerwehr
Im Rahmen des anschließenden Teils zum Tag der offenen Feuerwehr hatten die Besucherinnen und Besucher Gelegenheit, die Arbeit der Feuerwehr aus nächster Nähe kennenzulernen. Bei verschiedenen Schauübungen wurden sowohl Einsätze zur Brandbekämpfung als auch Maßnahmen der technischen Hilfeleistung anschaulich demonstriert.
Text: Elke Pieger



